01.06.2015

Bundeshauptvorstandssitzung in Nürnberg

vbba fordert 1200 finanzierte Stellen für Jobcenter

Foto: Manfred Feit
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Gegenüber dem TV-Sender ARTE äußerte der vbba-Bundesvorsitzende Waldemar Dombrowski am Rande der Bundeshauptvorstandssitzung der vbba vom 29. - 30.05.2015 in Nürnberg die Forderung, dass aufgrund der Einführung des sogenannten Vier-Augenprinzips bei zahlungswirksamen Vorgängen und des starken Zuzugs von Flüchtlingen und Asylbewerbern die Zahl der Stellen in den Jobcentern um mindestens 1.200 erhöht werden müsse.

Dafür benötigen die Jobcenter zusätzliche Finanzmittel, denn schon heute müssen etliche Jobcenter Mittel aus dem Eingliederungstitel in das Verwaltungsbudget umschichten, um handlungsfähig zu sein. Bereits im Februar wurde das Bundesarbeitsministerium wegen des zusätzlichen Bedarfs im Zusammenhang mit der Einführung des Vier-Augen-Prinzips angeschrieben.

 

Vorstandsmitglied Raimund Becker zu Gast

Herr Raimund Becker (BA-Vorstand Regionen), der regelmäßig in den Dienststellen vor Ort unterwegs ist, gab einen interessanten Überblick über die aktuelle Situation und die weiteren Entwicklungen in der BA. So wurden beispielsweise die Themen "Flächenpräsenz im Rechtskreis SGB III", "Weiterbildungsberatung" und "Berufsberatung 3.0" erörtert. Herr Becker wies zudem auf die an die Politik bereits adressierten BA-Vorschläge zur Rechtsvereinfachung hin, die tendenziell eine Entlastung in den Jobcentern mit sich bringen würden.

 

Risiko: Interne Services!

Zum Jahresende 2015 läuft die Kooperationsvereinbarung mit "Vivento" aus. In zahlreichen Internen Services sind seit Jahren Vivento-Beschäftigte tätig und haben sich fundiertes Fach- und Spezialwissen angeeignet. Sollten diese Kolleginnen und Kollegen ab Januar 2016 nicht mehr zur Verfügung stehen, wird die Arbeitsfähigkeit der ohnehin schon enorm belasteten Internen Services stark gefährdet! Dies wird sich zwangsläufig auf das Dienstleistungsangebot für die operativen Einheiten der Arbeitsagenturen und Jobcenter auswirken. Herr Becker sagte zu, diese wichtige Thematik in die Zentrale mit zu nehmen.

 

 

vbba-aktuell vom 01.06.2015 (PDF)

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