10.07.2023

Juli-Ausgabe

Informationen der HPR-Fraktion

Informationen und Einschätzungen der vbba-Fraktion im HPR aus der Juli-Sitzung – u.a. mit folgenden aktuellen Themen:

• Austausch mit Dr. Katrin Krömer, BA-Vorständin Ressourcen

• Flächeneinführung des Social Intranets

• Überprüfung Bearbeitungsqualität Arbeitslosengeld

• Abschaltung der automatisierten Erstellung von Kunden-Online-Accounts

• Anbindung des Marktplatzes „Unite“ für Direktaufträge der RIM

• …

Auch in der Juli-Sitzung des HPR waren wir – unabhängig von den „normalen“ Beteiligungen des HPR im Rahmen des BPersVG – zu sehr interessanten und zukunftsweisenden Themen im Austausch mit der BA.

Am Mittwoch stand Frau Dr. Katrin Krömer, Vorständin Ressourcen, zu dem die Bereiche Personalmanagement, Organisationsentwicklung, Controlling, Infrastruktur und Einkauf zählen, für ein Gespräch mit dem HPR zur Verfügung. Sie berichtete, dass die Planungen zum Haushalt 2024 der BA in vollem Gange seien, mit den Akteuren des Verwaltungsrates und der Politik stehe man in einem intensiven Dialog. Es sei ein „spannender Prozess“, der gerade stattfinde.

Sie stellte darüber hinaus dar, dass das Thema Rekrutierungssituation in der BA eine Herausforderung sei, der man sich in einem „geordneten Umgang mit der Situation“ stellen müsse. Sowohl die Gewinnung einer ausreichenden Zahl geeigneter neuer Mitarbeitenden und Nachwuchskräfte, mittlerweile aber auch von Führungskräften, muss dauerhaft gelingen, gerade in Konkurrenz zu anderen attraktiven Arbeitgebern des öffentlichen Sektors. Mit Spannung erwarten die HPR-Mitglieder, wie konkret das Zukunftsprogramm des BA-Vorstandes diesen Herausforderungen begegnen will.

Die vbba Fraktion im HPR erwartet hierzu, dass eine präzise Analyse der (zu erwartenden) Personalsituation jetzt sowie in den kommenden Jahren erfolgt. Unabhängig von politisch erwarteten Einsparpotentialen darf ausschließlich der Erhalt der Leistungsfähigkeit bei der Leistungserbringung in allen Aufgabengebieten der BA die Handlungsmaxime sein. Dabei dürfe es keine Denkverbote geben – vor allem angesichts der Tatsache, dass die BA etliche hoheitliche Aufgaben erbringt. Insbesondere im Fachkräftebereich verliert die BA viele qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber an andere öffentliche Verwaltungen, die (weiterhin) verbeamten.

vollständige Information der HPR-Fraktion