vbba zu Gast im traditionsreichen Rathaus Treptow:

Beschäftigte auf Personalversammlung sensibilisiert

Im Rathaus Treptow, wo sonst die Bezirksverordneten zusammenkommen, findet erstmals die Personalversammlung des Jobcenters Treptow-Köpenick statt. Zwischen den beiden Eingängen zum historischen Rathaussaal hat sich die vbba mit ihrem Stand positioniert.

Neben nützlichen Werbeartikeln, wie Kulturtasche, Mauspad und Einkaufsbeutel hat die Landesgruppe Berlin-Brandenburg auch brandheiße Informationen im Gepäck: „Das vbba aktuell mit klaren Statements zur aktuellen Situation der Beschäftigten sowie zu sozialen und politischen Themen liegt zurzeit hoch im Kurs“, stellt Thorsten Wils, Vorsitzender der örtlichen Gruppe Berlin Süd, fest. 

Mit der 13. Gesetzesänderung im 21. SGBII-Jahr stehen Veränderungen ins Haus, die erneut komplexe Herausforderungen für die Mitarbeitenden in den Jobcentern mit sich bringen. Es wächst die Erkenntnis, dass nur mit einer starken Gewerkschaft die Interessen der Beschäftigten gewahrt werden. Dass alle Beschäftigten seit Mai 2026 auf ihrer Entgeltabrechnung von einer Anhebung um 2,8 Prozent profitierten, passiere nicht von allein. Denn ohne gewerkschaftliches Engagement hätte es im vergangenen und in diesem Jahr eine Nullrunde gegeben. Neben dem TV-BA betreffe dies übrigens auch den TV-L. 

Entsprechend nachvollziehbar ist der Appell im Grußwort von vbba-Landesgruppenvorstandsmitglied Bernhard Brügger an die zahlreich erschienenen Beschäftigten auf der Personalversammlung: „Ohne den persönlichen Einsatz auf Demonstrationen und Warnstreiks – wie vor der BA-Zentrale Nürnberg oder dem Bundesinnenministerium in Berlin Mitte – geht nichts mehr.“ Nur gemeinsam und mit vereinten Kräften seien bessere Arbeitsbedingungen sowie faire Bezahlung zu erstreiten. Der Aufruf verhallt nicht ohne Wirkung, wie Thorsten Wils schon kurze Zeit später in der aktuellen Mitgliederstatistik festgestellt hat.

Text: Bernhard Brügger
Foto: Thorsten Wils 

 

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