Stoppt Mobbing am Arbeitsplatz
Mobbing – eine Form von Gewalt
Mobbing am Arbeitsplatz betrifft mehr Menschen, als viele ahnen – und wir sprechen darüber.
Hinsehen ist wichtig - Betroffene brauchen Unterstützung. Gemeinsam stärken wir Kolleginnen und Kollegen und machen deutlich: Respekt ist nicht verhandelbar.
Laut aktuellen Schätzungen leiden in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen, darunter in der Mehrzahl Frauen, an Mobbing am Arbeitsplatz. Jährlich werden 12.000 bis 15.000 Personen wegen Mobbing „frühverrentet“. Weitere Folgen sind Kündigung (23%) und Arbeitslosigkeit.
Mobbing ist kein Phänomen der freien Wirtschaft, nein, auch im öffentlichen Dienst werden Mitarbeitende systematisch durch Verleumden, Schikanieren, Blamieren oder Lügen ausgegrenzt. Zentrales Ziel dabei ist, die ausgewählte Person aus der Gemeinschaft auszuschließen. Täterinnen und Täter treten einzeln oder in der Gruppe auf. Es werden wichtige Infos zurückgehalten. Oft ist es sehr schwer für die Opfer, Mobbing nachzuweisen. Dennoch sind sie durch Artikel 1 und Artikel 2 des Grundgesetzes geschützt. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, Persönlichkeitsrecht, Gesundheit und die Würde des Arbeitnehmenden zu schützen.
„Gewalt, sexuelle Belästigung und Mobbing am Arbeitsplatz – das ist ein absolutes No-Go“, so der dbb-Vorsitzende Volker Geyer in Berlin am Vorabend des Internationalen Tages zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen, am 24. November. „Der öffentliche Dienst habe eine Vorbildrolle.“
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