14.12.2017

Führungskräftebefragung offenbart Defizite

Wir fordern ehrliche Aufarbeitung!

Die vom BA-Vorstand initiierte Befragung der Führungskräfte (ab TE II, A 13) zur Weiterentwicklung der Vorstands- und Führungsstruktur offenbarte erhebliche Schwachstellen und Verbesserungsbedarf.

Gegenüber dem Vorstandvorsitzenden Detlef Scheele begrüßte vbba-Gewerkschaftschef Waldemar Dombrowski, dass die durchaus kritischen Ergebnisse transparent gemacht wurden. Jedoch komme es jetzt auf eine ehrliche Analyse und Aufarbeitung an.

Wir haben bereits in der Vergangenheit auf Schwachstellen und Verwerfungen eingewiesen:

  • Controlling wird immer wieder als Selbstzweck erlebt.
  • Bei nicht zufriedenstellenden Resultaten wird wiederholt Aktionismus ausgelöst; das ist demotivierend und kontraproduktiv.
  • Ein gewisses Maß an Controlling werde durchaus akzeptiert, aber wir kritisieren die künstlich aufgeblähte Dominanz.
  • Wir bezweifeln, dass einige Indikatoren für eine faire Messung der Leistung der Arbeitsagenturen geeignet sind.
  • Wir haben Rückmeldungen, dass die „gefühlte“ bzw. wahrnehmbare Distanz zwischen den Ebenen in den letzten Jahren gewachsen ist.
  • Gelegentlich entsteht der Eindruck, dass Anregungen und Kritikpunkte, die gegenüber Vorstandsmitgliedern formuliert werden, von den nachgeordneten Bereichen der Zentrale kritisch gesehen werden. Dies ist keine Ermutigung zum offenen Diskurs.

Wertschätzung und Vertrauen lassen sich nicht verordnen, vielmehr müssen sie unser Alltagshandeln bestimmen!

Wir fordern eine Wiederholung der Befragung in spätestens zwei Jahren!

 

vbba-aktuell vom 14.12.2017 (PDF)

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